Fehn-Leuchten Ausgabe 7

Was Sie im neuen „Fehn-Leuchten“ erwartet

Menschen machen Geschichte, dafür ist jene der aus der heutigen Gemeinde Ostrhauderfehn stammenden Familie Heyer Beleg. Johannes „Hans“ Heyer, später Bürgermeister der Gemeinde, nahm zuvor am Ersten Weltkrieg teil, arbeitete als Kahnschiffer und war im Hitler-Krieg für den Transport „kriegswichtiger“ Güter eingesetzt.

Etwa zur selben Zeit brach der spätere Apotheker Folkert Sarrazin mit fehntjer Turnern zu einer Schiffsreise in Nord- und Ostsee auf, für viele die erste große Reise.

Die in Langholt geborene Frieda Feldkamp hat die Erinnerungen ihrer Schwiegermutter, die sie „Oma“ nennt, festgehalten. Heidine Klasine Beerens, verheiratete Feldkamp, „Dini“ genannt, lebte ihr Leben im Wesentlichen zwischen Völlenerfehn und Grotegaste, von einer Ausbildung in Leer unterbrochen, wo sie ihren späteren Ehemann kennen lernte.

Mit der ostfriesischen Geschichte befasste sich der in Backemoor gebürtige Pastor Albrecht Saathoff vermutlich, nachdem er seine seelsorgerische Arbeit in der Kirchengemeinde St. Albani in Göttingen in jüngere Hände übergeben hatte.

Jenseits von brauner Begeisterung, Naziterror und Krieg wurde das Leben der Menschen in der Zeit zwischen 1933 und 1945 auch durch Unfälle belastet, die so nur in Fehngebieten oder in am Wasser gelegenen Orten möglich sind: Tod in Kanälen, Wieken und Gräben.

Als man im Jahr 1984 in Ostrhauderfehn daran ging, die heutige Hauptstraße zukunftsfest auszubauen, galt es zunächst, „Kriegsandenken“ zu beseitigen. Insgesamt wurden mehr als 40 noch scharfe Sprengmittel gefunden, die zum Teil dort gesprengt werden mussten, wo man sie gefunden hatte: mitten im Ort.

Fehn-Leuchten



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