Fehntjer Markt – Blick in die Geschichte

Foto: Meyers Karussell durfte bei keinem „Fehntjer Markt“ fehlen. Viele Jahre wurde es von Pferden in Bewegung gesetzt, später übernahm ein Traktor den Antrieb.

Wenn die Menschen heute zweimal im Jahr zum Marktplatz in Rhauderfehn pilgern, ist der „Fehntjer Mark“ angesagt. Wie seit mehr als 200 Jahren wird den Gästen manches geboten. Außer auf dem Markt selbst, können sich Interessenten auch in den örtlichen Geschäften nach Belieben eindecken. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass sich das Angebot der Marktbeschicker und das Drumherum wesentlich verändert haben. Während ersteres im Zeitverlauf weiterentwickelt wurde und auch das Angebot der Geschäftsinhaber lediglich dem jeweils aktuellen Bedarf angepasst wurde, sind zwei früher den „Fehntjer Markt“ prägende Elemente weggefallen: der Viehmarkt und das abendliche Tanz- und Unterhaltungsangebot, das gleichzeitig in den Sälen von mindestes drei Gaststätten veranstaltet wurden.

Die Geschichte der ersten 50 Jahre des Fehntjer Marktes bleibt uns weitgehend verborgen, die erste verfügbare Notiz stammt aus dem Jahr 1865. Ein Jahr später, 1866, wurde der erste verfügbare Bericht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Viehmarkt, wie in den folgenden etwa 80 Jahren, der bedeutendere Teil des Marktes war. „Unser Frühjahrsmarkt war diesmal nicht sehr lebhaft; den Krammarkt vertraten 17 Buden neben 58 sonstigen Marktständen. Den Viehmarkt betreffend, wurden die geringen Erwartungen weit übertroffen, indem zwischen 110 und 120 Stück Hornvieh angetrieben war, und hier ein ziemlich lebhafter Handel stattfand. Man bemerkte einzelne aus weiter Ferne gekommene Käufer.“

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